Öffentliche Veranstaltung

AnsprechBAR

Donnerstag, 11. April 2013 -
17:00 bis 20:00

AnsprechBAR

Musik contra Winter - Musikwanderung am 14. April

Sonntag, 14. April 2013 - 14:00

Das Projekt „Stadtfinden“ von Radio F.R.E.I. wird sich mit einer musikalischen Wanderung durch den Erfurter Norden von seinem Winterquartier verabschieden, um eine Woche später mit dem Radiocontainer in Stotternheim zu landen.

Ähnlich der in Erfurt schon etablierten „Kurzfilmwanderung“ wollen wir entlang der Magdeburger Allee von einer Station zur nächsten ziehen, um unterschiedliche musikalische und künstlerische Darbietungen zu erleben. Zahlreiche Vereine und Initiativen aus dem Stadtviertel sind für die Gestaltung der verschiedenen Etappen verantwortlich. Das musikalische Spektrum reicht von Chormusik über Folk und Klezmer bis zum Schlagzeugsolo von Marcus Horn. Die Musikwanderung startet pünktlich 14.00 Uhr vor der [L50] in der Lassallestraße 50. Stationen sind unter anderem das Zentrum für Integration und Migration in der Rosa-Luxemburg-Straße, das Bürgercafé des CVJM, das Büro des Bürgerbeirates Ilversgehofen, die Stube, Kontakt in Krisen, die MusicArtSchool, „Phase II“ in der Salinenstraße und der Gemeinschaftsgarten „Paradies“. Die Wanderung klingt mit einer gemeinsamen Performance im „Klanggerüst“ in der Magdeburger Allee 175 aus.
Die Wanderung wird von Radio F.R.E.I. zeitgleich übertragen und ist von 14.00 bis 17.00 Uhr auf UKW 96.2 zu empfangen.
Kommt vorbei und sorgt gemeinsam mit uns für ein musikalisches Frühlingserwecken.

hEFt reliest

Freitag, 5. April 2013 - 20:30

31 Ausgaben des hEFt für Literatur, Stadt und Alltag sind mittlerweile erschienen. Die nächste hEFt-reliest findet ab 20:30 Uhr in der [L50]  statt. Für Überraschungen ist gesorgt!

Spieleabend - zum Dritten

Donnerstag, 16. Mai 2013 - 20:00

Spieleabend in der [L50]

Kicker, Tischtennis und mehr.

Workshop StadtKlänge: Soundwalk durch die Johannesvorstadt

Freitag, 22. März 2013 - 15:30 bis Sonntag, 24. März 2013 - 15:30

Was nehmen wir wahr, wenn wir uns mal nicht auf unsere Augen verlassen?
Welche Geräusche dringen uns an einem Ort in die Ohren?
Wie klang dieser Ort noch vor einigen Jahren?
Was soll hier in Zukunft zu hören sein?

Ein dreitägiger Workshop mit anschließender Radiosendung zur akustischen Erkundung der Stadt.

Ihr nehmt die akustischen Besonderheiten des Stadtteils auf und macht Reales und Utopisches, Vergangenes und Wünschenswertes in einem Radio-Stadtspaziergang erlebbar.

Unsere Wahrnehmung von Stadt ist vor allem visuell geprägt. Wir erinnern uns an das rote Haus an der Ecke, die bunten Schaufensterauslagen, den alten Mann mit seiner grün-karierten Jacke. Geräusche, Gerüche, Temperaturen der Stadt gehen auf Grund unserer Wahrnehmung oft unter. Doch was nehmen wir wahr, wenn wir uns einmal nicht auf unsere Augen verlassen? Wie verändert sich unser „Bild“ von Stadt, wenn wir sie vor allem mit den Ohren erkunden? Ziel ist es, sich in einem Soundwalk akustisch auf die Johannesvorstadt einzulassen und einen eigenen Klangspaziergang zu entwickeln. Was “hören” wir bei Bildern, die auf eine bestimmte Vergangenheit hinweisen oder eine gewisse Zukunft vermuten lassen, bei stillgelegten Gleisen oder einer umzäunten Brachfläche?

Von Freitag Nachmittag bis Sonntag Vormittag machen sich Menschen gemeinsam mit RadiomacherInnen und StadtforscherInnen auf den Weg, die Johannesvorstadt akustisch zu erkunden und einzufangen. Dabei suchen wir nicht nur nach dem Gegenwärtigen, sondern auch nach Spuren der Vergangenheit und möglicher zukünftiger Entwicklungen.

In Soundwalks durch das Quartier werden Kläge der Stadt gezielt dokumentiert und archiviert. Darüber hinaus wird eine Klangcollage produziert, die auch die Vergangenheit bzw. Zukunft von Orten in der Johannesvorstadt [re-]konstruiert. Die nicht mehr sichtbare Vergangenheit oder noch nicht erfahrbare Zukunft von bestimmten Orten wird während des Radio-Spaziergangs akustisch erlebbar; ein ehemaliger Straßenbahnhof oder ein geplanter Kindergarten werden lebendig. Wunschvorstellungen zu bestimmten Orten - Park statt Parkplatz? Cafe neben Tankstelle? Kino? Bolzplatz? - werden akustische Realität.

Entstehen wird ein Soundspaziergang, der, über das Sonntagsprogramm “Stadtfinden” von Radio F.R.E.I. ausgestrahlt, auch direkt in der Johannesvorstadt “mitspaziert” werden kann...

Freitag, 22. März bis Sonntag, 24. März 2013
Radio F.R.E.I. - Studio E[xtern]
[L50] Lassallestraße 50

Beginn: Freitag 22. März 15:30 Uhr
Anmeldung: stadtfinden@radio-frei.de

§129b - Repression gegen Kurd_innen in Deutschland

Montag, 18. März 2013 - 19:00

Seit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs von 2010 finden in Deutschland auch gegen politische kurdische Aktivist_innen Ermittlungen nach §129b (Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung) statt. Im Prozess gegen Ali Ishan K. kam es bereits vor dem OLG Hamburg zu einer ersten Verurteilung zu 2 Jahren und 6 Monaten Haft. Gegen diese Verurteilung hat die Verteidigung Revision eingelegt. Zu der Tatsache, dass der §129b der einzige Strafrechtsparagraph ist, bei dem eine politische Genehmigung durch das Bundesjustizministerium vor Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaften erforderlich ist, äußert sich Ali Ishan K.s Verteidigerin Cornelia Ganten-Lange: "Das Vorgehen im Zusammenhang mit dem §129b ist verfassungsrechtlich bedenklich. Die Gewaltenteilung wird aufgehoben. Es wird dem Justizministerium – also der Exekutive – überlassen zu entscheiden, ob eine ausländische Vereinigung terroristisch ist oder legitimen Widerstand gegen eine Diktatur leistet oder als legitime Befreiungsbewegung gelten darf. Diese Entscheidung ist dann von geostrategischen Interessenlagen abhängig."

Kennzeichnend für alle laufenden Verfahren nach § 129b gegen kurdische Aktivist_innen ist, das die historischen und politischen Hintergründe in Kurdistan konsequent ausgeblendet werden. Ziel der Veranstaltung ist es daher, die internationalen Zusammenhänge darzustellen, die ausschlaggebend für die Repression gegen Kurd_innen in Deutschland sind.

Eine Veranstaltung von Rote Hilfe Erfurt, Kulturverein Mesopotamien, Azadi e.V. und Solid Thüringen im Rahmen des Tages für politische Gefangene.

Vortrag
18. März 2013, um 19 Uhr in der L50 (Lasallestrasse 50, Erfurt)

Zwischen Aufbruch und Institutionalisierung - Kultur im Zwang der Formalitäten

Dienstag, 26. März 2013 - 18:30

Am Anfang waren es nur ein paar Leute, die einen Raum zum Proben suchten. Nichts großes, einfach einen Ort, wo die Instrumente auch mal über Nacht stehen bleiben konnten. Dann gab es die ersten Partys. Nach und nach kamen immer mehr Menschen vorbei und schließlich wurden die Räume zu klein. Viele von ihnen wollten nicht nur Musik machen sondern waren auch bereit, mehr Zeit in die Organisation zu stecken. Und dann gab es auf einmal dieses Haus…

So oder so ähnlich klingen viele Geschichten. Dabei ist es egal, ob es sich um soziokulturelle Projekte aus der Kunst- und Kulturszene handelt, Stadtteilinitiativen oder politische Gruppen. Was irgendwann mal als Projekt zwischen ein paar Freundinnen und Freunden begann, ist inzwischen „ein ganz großes Ding“ geworden. Und irgendwann steht jede Initiative vor dieser Frage: „Sollen wir jetzt einen Verein gründen oder nicht?“

Viele Gruppen und Initiativen scheuen sich vor der sogenannten „Institutionalisierung“. Sie fürchten sich vor Vorstandssitzungen, Rechnungsberichten und dem bürokratischen Rattenschwanz einer Vereinsgründung. Doch eine rechtliche Struktur kann auch viele Vorteile mit sich bringen. Plötzlich öffnen sich Fördermitteltöpfe, Vermieterinnen und Vermieter reagieren freundlicher und sogar das Ordnungsamt scheint sich von einem modernen Folterkeller in eine normale Behörde zu wandeln.

„Institutionalisierung“ hat viele Gesichter und ist sicher nicht für jede Gruppe der Weg. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Vereinen und Initiativen möchten wir über die Vor- und Nachteile der Institutionalisierung sprechen.

Podiumsdiskussion
26. März 2013
Moderation: Johannes Smettan
Beginn: 18:30 Uhr
Ort: L50, Lassallestr.50, 99086 Erfurt

Infoabend zum Mietshäusersyndikat

Mittwoch, 27. März 2013 - 19:00

Gemeineigentum an Haus und Grund, bezahlbarer Wohnraum für Menschen mit wenig Geld, Raum für Gruppen und politische Initiativen und das alles in Selbstorganisation. Diese Idee vertritt das Mietshäuser Syndikat(MHS) seit 20 Jahren. Mit dem Hausprojekt wohnopolis in der Lassallestraße 50 gibt es nun auch ein erstes Projekt des MHS in Erfurt. Allen, die Interesse am gemeinsamen, solidarischen Wohnen haben, wollen wir an diesem Abend das MHS vorstellen und Raum für Fragen und Austausch bieten.

Eröffnungsfeier der [L50]

Sonntag, 3. März 2013 - 15:00

Das Projekt [L50] öffnet die Türen: Wir laden Euch ein zur Eröffnungsfeier des öffentlichen Raums im Hausprojekt in der Lassallestraße 50. Willkommen sind alle, die uns kennen lernen wollen, wissen wollen, was es mit dem Food-Projekt auf sich hat, und Radio im Stadtteil erleben möchten. Neben Infos gibt es Kaffee, Kuchen und Sekt.

SPUK - Im Erdgeschoss der Lassallestraße 50 entsteht ein Raum für Politik und Kultur. Um diesen öffentlichen Bereich mit Ideen zu gestalten, wurde ein Verein gegründet: s.P.u.K. e.V. – solidarische Politik und unkommerzielle Kultur. Die [L50] soll ein Raum für viele Ideen sein, wo es keinen Platz für Diskriminierungen und Rassismus gibt.

FOOD - Ist ein Projekt des s.P.u.K. e.V. Ziele des Projektes sind die kostenlose oder kostengünstige Versorgung mit Lebensmitteln für alle und die gemeinsame Organisation von Essenskultur. Gesammelte Lebensmittel vom Groß- und Einzelhandel werden kostenlos oder günstig weiterverteilt.

RADIO - in und aus der [L50] gibt es im März und April. Radio F.R.E.I. setzt sich in einem externen Studio der Stadt aus, erkundet im Projekt "Stadtfinden" die Umgebung und sendet aus dem Quartier heraus. Für Themenvorschläge, Gespräche und zum Radio machen findet ihr uns vor Ort an der AnsprechBAR. Kommt vorbei oder schreibt uns an. www.stadt-finden.de

aufschlagen|mitreden|umsetzen

Offenes [L50] Treffen

Donnerstag, 4. April 2013 - 20:00

Du hast Lust dich an der Gestaltung des öffentlichen Raums in der Lassallestraße 50 zu beteiligen? Oder hast du eine konkrete Idee die du gern in oder mit der [L50] umsetzen möchtest? Dann bist du herzlich eingeladen an unseren öffentlichen Treffen teilzunehmen.

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