Öffentliche Veranstaltung

Alley Cat Race - DAS Radrennen des Jahres ;)

Mittwoch, 18. Dezember 2019 - 17:00

Wir haben Lust auf ein Alley Cat!
Treffpunkt ist am 18. Dezember um 17 Uhr vor der [L50] - im Anschluss gibt's Pokale & Pasta.
Anlass gibt's auch jede Menge - vor 40 Jahren wurde an diesem Datum das "Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau"
von den Vereinten Nationen verabschiedet.
Bitte Licht und Helm nicht vergessen - Radwahl ist frei.
Wir sind gespannt und freuen uns schon sehr!

Infoveranstaltung zu Oury Jalloh - Tod in der Gefängniszelle

Donnerstag, 12. Dezember 2019 - 19:00

… 15 Jahre ohne Aufklärung – 15 Jahre lang haben Polizei, Justiz und Politik die Aufklärung der Ermordung von Oury Jalloh im Polizeigewahrsam sowie die Aufklärung von mindestens zwei weiteren Todesfällen im Dessauer Polizeirevier verweigert und behindert.

Den aktuellen Höhepunkt stellt die Einstellung des Verfahrens durch das Oberlandesgericht (OLG) Naumburg dar, welches entschied, dass gegen die verdächtigen Polizeibeamten nicht ermittelt werden soll. Und dass, obwohl ein neues, von der Initiative in Auftrag gegebenes Gutachten zu dem Schluss kam, dass Oury Jalloh vor seinem Tod körperlich schwer misshandelt wurde. So wurden ihm u. a. das vordere Schädeldach, das Nasenbein, die Nasenscheidewand und eine Rippe gebrochen. Anschließend verbrannte er an Händen und Füßen gefesselt in einer Dessauer Polizeizelle. Die Familie hat gegen das Urteil des OLG Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt.

Ein Staat kann und will sich nicht selbst kontrollieren, geschweige denn über sich selbst richten. Dieser Staatsraison kann letztlich nur durch zivilgesellschaftlich organisierte Kontrollmechanismen und dem Aufbau unabhängiger Aufklärungsstrukturen entgegengetreten werden, die auf der Basis solidarischer Netzwerke funktionieren. Im NSU- wie im Oury-Jalloh-Komplex wurden die wesentlichen Erkenntnisse bereits durch zivilgesellschaftliche Recherche und spendenbasierte Ermittlungen sowie internationale Gutachten errungen - gegen die Widerstände sämtlicher Gewalten dieses Staates.

Durch die Gründung einer internationalen unabhängigen Kommission setzt die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh die Aufklärung der Wahrheit über den Tod von Oury Jalloh weiter fort – unabhängig und unbeeindruckt von Entscheidungen, die auf juristischer oder politischer Ebene in den nächsten Monaten und Jahren gefällt werden mögen.

Für den 7. Januar 2020 ruft die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh zu Demonstration in Dessau auf. Eine gemeinsame Anreise aus Thüringen ist via Bus geplant. Meldet euch dazu unter daswarmord@riseup.net.

… 15 Jahre ohne Entschuldigung bei den Hinterbliebenen

… 15 Jahre ohne Anerkenntnis der erdrückenden Beweislage

… 15 Jahre ohne Gerechtigkeit

… 15 Jahre ohne Entschädigung

Kein Vergeben – Kein Vergessen!

Oury Jalloh-Komplex aufklären! – International Unabhängige Kommission unterstützen!

Oury Jalloh – Das war Mord!

Pasta und Wein soll für alle sein!

Donnerstag, 26. Dezember 2019 - 20:00

Wollt ihr mit uns Pasta zu Abend essen (gegen Spende)? Einige kochen, alle genießen.
Bitte nur mit Voranmeldung - bis zum 22.12. - unter pastafueralle@l50.wohnopolis.de
In der Regel wird vegetarisch gekocht. Bitte gebt bei eurer Anmeldung an, wenn ihr vegan essen möchtet oder eine Lebensmittelunverträglichkeit habt.

Buchvorstellung: Gegendiagnose II – Beiträge zur radikalen Kritik an Psychiatrie und Psychologie und „Antifeminismus vor Gericht – Über die Macht psychologischer Sachverständiger in Sexualstrafprozessen“

Samstag, 25. Januar 2020 - 19:00

2015 erschien der erste Gegendiagnose-Sammelband, im Mai 2019 der zweite. Anlass des Buchprojektes war der Eindruck, dass eine Kritik an der Institution und wissenschaftlichen Disziplin der Psychiatrie, wie auch ihrer ›Schwester‹, der Psychologie, in der aktuellen linken Gesellschaftsanalyse kaum noch eine Rolle spielt.

Psychische Krisen sowie Verhaltens- und Wahrnehmungskonflikte scheinen vielfach unhinterfragt, ein je individueller Fall für ›professionelle Hilfe‹. Eine allzu ‚platte‘ Kritik, die psychische Krisen nur als ‚soziale Konstruktion‘ und gesellschaftliche Zuschreibung betrachtet, erscheint wiederum auch den Erfahrungen Betroffener nicht gerecht zu werden. Das Anliegen der Gegendiagnose war und ist dagegen, eine Alternative zu allzu vereinfachten oder reformistischen Kritiken zu bieten und auch die anti-psychiatrische und psychiatriekritische Bewegung selbst kritisch zu betrachten. Wichtig ist uns, die Institution Psychiatrie und ihre Konzepte und Glaubenssätze in das Netz gesamtgesellschaftlicher Machtverhältnisse einzuordnen und sie gerade auch als Institution der Reproduktion und Stabilisierung gesellschaftlicher Unterdrückungsverhältnisse zu betrachten.

Am Samstag, den 25.01.2020 wird Cora Schmechel als eine der Herausgebenden das Gegendiagnose-Projekt als solches vorstellen.

Dann präsentiert Anne Roth als eine Autorin ihren Buch-Beitrag „Antifeminismus vor Gericht – Über die Macht psychologischer Sachverständiger in Sexualstrafprozessen“. Sie kritisiert den psychiatrisch_psychologischen Umgang mit sexualisierter Gewalt, konkret in Form der »aussagepsychologischen Glaubhaftigkeits-Gutachten«, welche den Anspruch erheben zwischen ›falscher/eingebildeter‹ und ›richtiger/wahrer‹ Vergewaltigungs- und Missbrauchserinnerung unterscheiden zu können. Ihr Beitrag (zusammen mit Clara Kern) weist nach, wie diese Praktik zu einer Täter-Opfer-Umkehr beiträgt und gesellschaftliche Machtverhältnisse stabilisiert.

 

Vortrag "fair.reist − Eine Südamerika-Reise zu Licht und Schatten des globalen Handels"

Freitag, 22. November 2019 - 19:30

2018 besuchten Rosa und Karl, zwei Fair-Trade-Begeisterte, auf ihrer Südamerika-Reise vier Kooperativen, die für den Fairen Handel produzieren. Sie haben Filme und Fotos mitgebracht, die davon berichten, wie wichtig der Faire Handel sein kann. Auch können sie die Folgen des Nicht-Fairen aufzeigen. Es sind bewegte Bilder und bewegte Geschichten, die der Frage folgen: Ist ein gerechter Handel möglich und wenn ja, wie sieht der aus?
Kommen Sie mit auf eine einzigartige Reise in den fernen Süden zum Saatgut dessen, was wir kaufen. Fair.reisen Sie mit uns, zum Licht und Schatten des globalen Handels.

Weitere Infos im Blog der beiden Reisenden: notasdelsur.blackblogs.org

We don't shut up - We shut down! Ein Vortrag zum Kampf um Klimagerechtigkeit und einer 2 Millionen Euro Klage

Sonntag, 13. Oktober 2019 - 18:00

Am 15.11.2017 - während in Bonn die UN-Klimakonferenz COP23 stattfand - besetzten Aktivist*innen Bagger und Förderbänder des Braunkohlekraftwerks Weisweiler, blockierten dort mit technischen Hilfsmitteln über mehrere Stunden die Kohlezufuhr und erzwangen das beinahe vollständige Abschalten des Kraftwerks.
Inzwischen haben einige Aktivist*innen Post bekommen. Ihnen wird Störung öffentlicher Betriebe, Widerstand und Hausfriedensbruch vorgeworfen.
Neben diesen strafrechtlichen Vorwürfen fordert RWE zum ersten Mal im ganz großen Stil Schadensersatz von den Aktivist*innen ein – 2 Millionen Euro. Auch ein Journalist, der die Aktion begleitete, um zu berichten, ist von der Schadensersatzklage betroffen. Ihm wird die journalistische Tätigkeit abgesprochen und auch er wird wegen Hausfriedensbruchs angeklagt.

Kurz vor Prozessbeginn Ende Oktober wird uns eine der Aktivist*innen mehr über die Weisweilerbesetzung 2017 erzählen und das Thema in aktuelle Kämpfe um Klimagerechtigkeit einordnen.
Wir laden dich ein, am 13.10.18 um 18 Uhr in die Lassallestraße 50 zu kommen und von ihr zu hören!

Workshop: „How to be an Ally?“

Sonntag, 20. Oktober 2019 - 10:30 bis 14:30

Ein Workshop mit mit Arpana Aischa Berndt und Marijana Bogojević zu folgenden Inhalten:

  • Entwicklung von Strategien und Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung von rassismusbetroffenen Menschen im Alltag.
  • Raum für Reflektion von Unsicherheiten weißer* Menschen, die sich bereits mit Rassismus auseinandersetzen.
  • Erarbeitung situationsbezogener Handlungsmöglichkeiten, um als Verbündete für Personen of Colour auftreten zu können.

Anmeldung nötig: antiracampuserfurt [at] riseup [punkt] net

Eine Veranstaltung von AntiRa Campus Erfurt im Rahmen der Alternativen Studieneinführungstage

Kultur flaniert: spielen und Comics lesen in der [L50]

Samstag, 21. September 2019 - 15:00 bis 20:00

Am 21.September 2019 heißt es wieder “Hereinspaziert - Kultur flaniert!”. Auch die [L50] öffnet an diesem Tag ihre Türen und stellt sich vor. Bei und mit uns könnt ihr am Samstag von 15-20 Uhr coole Comics lesen und Gesellschaftsspiele spielen. Nebenbei erfahrt ihr von den vielen Angeboten in der [L50] und lernt unseren Solimat kennen. Wir freuen uns auf einen schönen Tag mit euch!


Was ist "Kultur flaniert"?
Bei diesem Tag der offenen Kulturräume - initiiert durch die Ständige Kulturvertretung Erfurt- wird die Vielfalt der kulturellen Szene Erfurt gezeigt und jede und jeder ist aufgerufen den Tag mit seinen Ideen zu bereichern und die verschiedenen Kulturorte zu besuchen. Ein Blick hinter die Kulissen der freien (sozio-)kulturellen Szene der Stadt, ein Tag mit Kunst, Musik, Spazz, HalliGalli und vielfältiger, bunter Kultur! Im letzten Jahr erstmalig mit Fokus auf einen Stadtteil, wird dieses Jahr durch Innenstadt und Ilversgehofen flaniert.

Flaniert von Ort zu Ort, entdeckt neue Orte, genießt, entdeckt und habt Spaß!

 

Öffnungszeit Comic Bibo

Sonntag, 8. September 2019 - 15:00 bis 19:00

Seit Mai haben wir in der [L50] eine kleine Bibliothek für Comics und Zines. Am Sonntag Nachmittag (8.9.) könnt ihr die Comics bei uns lesen - kostenlos und ohne Anmeldung. Weitere Comics/Zines sind immer willkommen. Viel Spaß beim Lesen!

Bildung für eine autoritäre Demokratie? Vortrag und Diskussion

Dienstag, 17. September 2019 - 18:00

Referentin: Julika Bürgin

Im Zuge einer autoritären Transformation von Demokratie erfährt auch Kritische Bildung eine Zurichtung, wenn sie unter dem Extremismuskonzept stehend als Demokratiebildung zur Extremismusprävention wird.
In einem zweiten Vortrag wird Julika Bürgin einen Blick auf die Frage werfen, wie es um Kritische Bildung aktuell bestellt ist.
In einer Diskussion sollen dabei unter Berücksichtigung der Ansprüche Kritischer Bildung in Verbindung mit ihren aktuellen politischen Bedingungen Handlungsspielräume für emanzipatorische Bildung herausgearbeitet werden.

Julika Bürgin ist Professorin mit Schwerpunkt Bildung am Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt. Sie war zuvor langjährig ehrenamtlich und hauptberuflich in der gewerkschaftlichen und gesellschaftspolitischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig. Sie ist u.a. aktiv im Forum kritische politische Bildung.

Eine Kooperationsveranstaltung von DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., Bildungskollektiv BiKo e.V., Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

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