Öffentliche Veranstaltung

Geschichtswerkstatt „Straßengeschichten – Bilder meiner Stadt“

Mittwoch, 20. Juni 2018 - 19:00

Gemeinsam mit allen Interessierten, Nutzer*innen der L50 und Bewohner*innen des Viertels wollen wir uns auf Spurensuche der Geschichte der Lassallestraße begeben:
- Was für Menschen lebten in dem Arbeiterviertel, als es errichtet wurde?
- Warum war der antifaschistische Widerstand hier in den 1930er Jahren besonders stark?
- Was können wir über das besetzte Haus heute noch herausfinden, das es hier 1994 gab?
Antworten auf diese und ähnliche Fragen wollen wir in einer Geschichtswerkstatt finden, aus der eine kleine Ausstellung und ein Wandgemälde in der Tordurchfahrt entstehen sollen. Wenn ihr neugierig geworden seid, dann laden wir euch herzlich zu unserem 3. Treffen ein, mit uns gemeinsam die Geschichte(n aus) der Lassallestraße zu erforschen. Es gibt schon viele Ideen und wir suchen Menschen, die sie mit uns zusammen umstezen wollen.

Bild: Werner Uhlworm (1899-1933). Besitzer eines Frisörsalons im Eckhaus der ehem. Gneisenaustraße 16. Uhlworm wurde 1933 von SA-Männern erschossen und war das erste Mordopfer der Nationalsozialisten in Erfurt.

Erfurt für ALLE - Offenes Treffen

Donnerstag, 28. Juni 2018 - 19:00

Die Gruppe "Erfurt für ALLE" lädt herzlich zu ihrem offenen Treffen ein. „Erfurt für alle!“ ist ein Bündnis, das sich für sozialverträgliche Mieten und eine soziale und solidarische Stadt für alle einsetzt. Dafür starten wir Aktionen, organisieren Veranstaltungen und tragen unsere Ideen in die Öffentlichkeit. Die meisten Menschen in der Gruppe sind in Hausprojekten oder Hausprojektinitiativen aktiv.

Die Gruppe freut sich über neue Mitstreiter*innen. Schreibt ihnen, wenn ihr Interesse an ihrer Arbeit habt oder in ihren Infoverteiler eingetragen werden wollt.

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"Warum wir Knäste abschaffen sollten" – Erzählungen von Alltag und Widerstand in Haft

Freitag, 8. Juni 2018 - 19:30

„Eine Gesellschaft verroht viel mehr durch die gewohnheitsmäßige Anwendung von Strafen als durch das gelegentliche Vorkommen von
Verbrechen.“

Es ist leicht sich eine Welt ohne Atomtransporte und Nazis vorzustellen, aber ohne Knäste und Strafe – so glauben viele – brechen Chaos und Lynchjustiz aus. Denn Knäste beschützen uns vor den schweren Gewaltverbrecher*innen.
Dafür, dass das nicht so ganz stimmen kann, ist Julia Pie ein gutes Beispiel. Die Aktivistin saß im Februar 2018 im Knast, weil sie sich weigerte für den Tortenwurf auf Beatrix von Storch im November 2016 eine Geldstrafe zu zahlen. In ihrem Vortrag möchte sie mit solchen und anderen Knast-Mythen aufräumen.
Wie sieht der Alltag hinter Gittern aus? Wozu dienen Knäste und Strafe wirklich? Warum gehören auch Nazis und MörderInnen nicht hinter Gitter?
Welche Widerstandsmöglichkeiten gibt es innerhalb und außerhalb der Mauern? Und wie könnte eine Gesellschaft ohne Knäste aussehen?

Ergänzt wird der Vortrag durch Ausschnitte aus Knasttagebüchern, praktischen Tipps für zukünftige Häftlinge und Raum für Diskussionen.

Interview mit Julia Pie:
https://www.jetzt.de/politik/protest-gegen-afd-julia-ging-nach-tortenwurf-auf-beatrix-von-storch-freiwillig-in-den-knast
Julias Knast-Tagebuch:
http://subtilus.blogsport.de/anarchist-black-cross/tortenwerferin-im-knast/

[L50] und Veto beim Magdeburger Alleefest

Samstag, 2. Juni 2018 - 14:00 bis 18:00

Zum 25. Magdeburger Alleefest laden wir euch zu unserem gemeinsamen Infostand von [L50] und veto in die Magdeburger Alle 180 ein. Euch erwarten von 14-18 Uhr Infos, Collagenkoffer mit Zetteln und Stiften zum Kritzeln und Kleben, Popcorn, Kaffee & Kuchen, Umsonstladen und alles, was das veto sonst so bereit hält.
Am Abend steigt dann der 10 Jahre Sabotnik-Geburtstag!

Mobi Veranstaltung: Proteste gegen Schweigemarsch am 16. Juni

Donnerstag, 31. Mai 2018 - 19:00

https://www.facebook.com/events/199966147482494/

Am 16. Juni werden sich erneut mehrere tausend so genannte Lebensschützer*innen in Annaberg- Buchholz im Erzgebirge versammeln, um unter anderem gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch zu demonstrieren. Dabei stellen christlicher Fundamentalismus, sowie Sexismus und feindliche Einstellungen gegenüber homosexuellen Menschen sowie trans, inter* und nicht binären Personen, die Grundlage der Forderungen dar. Der Schweigemarsch reiht sich außerdem in einen europaweiten rechtskonservativen Backlash ein, der beispielsweise in Polen zu einer Verschärfung der Situation ungewollt Schwangerer geführt hat.

In Deutschland fand die Diskussion um den §219a StGB, nach dem Ärzt*innen nicht darüber informieren dürfen, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen, aufgrund der Verurteilung der Gießener Ärztin Kristina Hänel Eingang in den öffentlichen und parlamentarischen Diskurs. Insbesondere aufgrund der fehlenden Rechtssicherheit, die dieser Paragraf für Ärzt*innen nach sich zieht, wird er in dieser Form nicht bestehen bleiben können.
Wir halten es darüber hinaus aber für notwendig, auch eine radikale Kritik des §218 zu formulieren. Die zugrundeliegende Regelung, nach der ein Schwangerschaftsabbruch rechtswidrig, aber unter bestimmten Bedingungen straffrei ist, gilt im öffentlichen Bewusstsein meist als bestmöglicher Kompromiss eines ethisch kontroversen Themas und führt zu der Annahme, es gäbe in Deutschland ein Recht auf Schwangerschaftsabbruch. Zwangsberatungen, medizinische Versorgungslücken, die Verurteilung von Ärzt*innen oder die Nicht- Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse sprechen gegen diese Annahme.

Wir wollen uns an den Protesten gegen den Schweigemarsch beteiligen und dem scheinbar widerspruchsfreien Weltbild der Lebensschützer*innen etwas entgegensetzen.
Gleichzeitig wollen wir den ´Kompromiss` des §218 nicht hinnehmen und stattdessen für das Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung und gegen die Kriminalisierung von schwangeren Personen und Ärzt*innen kämpfen!

In der Veranstaltung werden wir zum einen über die Akteur*innen des Schweigermarsches, sowie deren Forderungen und Strategien informieren. Darüber hinaus wollen wir gemeinsam diskutieren, wie eine feministische Kritik von §§218 und 219a konkret aussehen könnte.
Mehr Infos zu den Protesten: http://schweigemarsch-stoppen.de/

Erfurt für ALLE - Offenes Treffen

Donnerstag, 24. Mai 2018 - 19:00

Die Gruppe "Erfurt für ALLE" lädt herzlich zu ihrem nächsten offenen Treffen ein: Wir wollen unter anderem unsere Beteiligung an der ver.di-Soliparty am 26.05. klären und weitere zukünftige Aktionen planen.

 

Mini ZineFest

Samstag, 19. Mai 2018 - 15:00 bis 22:00

Eine Schande Mini Zine Fest. Raute 1

https://www.facebook.com/events/185880728896149/

Termin des Mai. Hefte gehen raus. Portraits gehen raus. Kritzelein gehen raus. Euer Geld geht aus.

Kommt vorbei:
Dj Nici Louda ist dabei.
Speziale sind dabei.
Autogrammjagd.

Die Menschen vom Comic Kritzelabend veröffentlichen ihre ersten Arbeiten. An einem Nachmittag.

 

Spieleabend mit Brett-, Karten- und Würfelspielen

Freitag, 25. Mai 2018 - 19:30

Ein Mal im Monat ist Spieleabend in der [L50]. Ihr könnt aus über 100 Brett-, Karten- und Würfelspielen auswählen. Bringt gern auch euer Lieblingsspiel und natürlich spielfreudige FreundInnen mit!

 

Sofa, Suff, Sozialschmarotzer? Bilder von "Asozialität" zwischen Verbotenem und Ersehntem, Stigma und Verfolgung. Eine Annäherung.

Dienstag, 12. Juni 2018 - 19:00

https://www.facebook.com/events/175577203146961/

Vortrag mit Marie Stahlfeld (Hamburg)

In der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft werden Bilder des "Asozialen" erzeugt. Asozialität wird mit Nicht-Arbeit in Verbindung
gebracht, mit Faulheit, Zügellosigkeit, Disziplinlosigkeit, Rausch, mit abnormer Sexualität - kurzum: mit dem Gegenteil dessen, was
bürgerlicher Staat und Kapitalismus den Einzelnen abverlangt. Diese Bilder von "Asozialität" und "Asozialen" wurden und werden wirkmächtig
und münden in der Verfolgung derer, die mit dem Stigma belegt werden: Drogenkonsument*innen, Wohnungslose, Arbeitslose, Sex worker, Arme, Bettler*innen. Die Verfolgung radikalisierte sich im Nationalsozialismus, hat aber auch heute zahlreiche Ausprägungen: Von der Hartz IV Debatte und staatlicher Kontrolle zu Neonazi-Morden an Obdachlosen.

Der Vortrag wird eine knappe historische Herleitung zum Begriff der "Asozialität" und der Verfolgung von als "asozial" Stigmatisierten geben, einige Beispiele zeigen, wie Vorstellungen von "Asozialität" aktuell aussehen und schließlich darlegen, wie sich diese Vorstellungen eines "Asozialen" als Ressentiment innerhalb der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft beschreiben lassen, also Resultat sind dessen, wie diese Gesellschaft strukturiert ist und was das mit den Individuen macht.


Veranstaltet von der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., gefördert durch den LAP Erfurt - Partnerschaft für Demokratie

Offenes Nachtreffen zur Mietparade

Donnerstag, 26. April 2018 - 19:00

Das war ein tolle Mietparade am 7. April mit euch! Mit rund 500 Menschen war die Demo ein voller Erfolg.
Den Schwung wollen wir nutzen und laden euch zum offenen Nachtreffen ein.

am Donnerstag, den 26.04., 19:00 Uhr

Auf dem offenen Nachtreffen zur Mietparade wollen wir die Demo auswerten und neue wohnungspolitische Aktionen und Veranstaltungen für sozialverträgliche Mieten und eine soziale und solidarische Stadt für ALLE planen.
Kommt vorbei! Wir freuen uns auf euch! Und zum in Erinnerungen schwelgen oder zum Neidisch werden gibt es Fotos von der Mietparade auf unserem Blog
Die Veranstaltung auf Facebook

viele Grüße, Erfurt für ALLE!

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