Öffentliche Veranstaltung

22.April: Solitresen mit Vortrag zu Antirepression

Freitag, 22. April 2016 -
20:00 bis 23:45

Vortrag zu Antirepression-Solidarität
Musik
: Rosa Hoelger (Singer- Songwriterin), DJ (Punkrock)

Solidarität ist die beste Waffe, zumindest wenn wir sie zur stärksten machen!
Es findet gerade eine Repressionswelle gegen Aktivist*innen in Erfurt statt. Es geht um ehemals sehr aktive antifaschistisch arbeitende Personen, die durch polizeiliche Schikane und unverhältnismäßig hohe Repression die politische Arbeit beenden mussten. Dies ist ein Schlag ins Gesicht für die sowieso schon eher kleine linke Szene in Erfurt. Um Geld zu erhalten, damit die Angeklagten und Beschuldigten nicht allein auf den Kosten sitzen müssen, lädt eine Unterstützer*innengruppe zur SoliParty in die [L50] ein.

15.April: Lesung aus dem Roman "Contrapunctus"

Freitag, 15. April 2016 - 19:30

Der Autor Michael Götting ist mit seinem Roman "Contrapunctus" auf Lesereise und macht am 15.April Station in der [L50] in Erfurt.
Im Zentrum des Buches stehen vier Schwarze Deutsche und ihre Beziehungen und Kämpfe im Berlin der Jahrtausendwende.

Interview mit Michael Götting auf Radio F.R.E.I.

Weitere Infos zu Buch und Autor unter:
http://www.unrast-verlag.de/gesamtprogramm/allgemeines-programm/belletristik/contrapunctus-detail

Buchlesung gefördert durch den Lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt

Inhalt des Buches:

Contrapunctus wirft einen schonungslosen Blick auf das Leben von Indigo, Rutha-Pong, Habibi und Olaudah. Vier Schwarze Deutsche, die im Berlin der Jahrtausendwende mit dem kolonialen Erbe der Stadt, ihren Beziehungen und den Symptomen rassistischer Tendenzen in der Gesellschaft kämpfen.

Indigo leidet seit ihrer Kindheit unter den Symptomen einer rätselhaften Krankheit, deren Ursprung sich die Ärzte nicht erklären können: Sie fällt in Ohnmacht und jeder dieser Anfälle entführt ihr Bewusstsein in eine Welt, in der kollektive Erinnerungen die Wirklichkeit bestimmen. Rutha-Pong steht vor einer schweren Entscheidung: Wird sie Olaudah, den Vater ihres Sohns, nach dessen Haftstrafe wieder in ihr Leben aufnehmen oder wird sie sich für ihren Freund Habibi entscheiden? Habibi hat eine besondere Gabe: Im Schweigen der Anderen erkennt er, was die Menschen zutiefst miteinander verbindet.

Die Form des Romans orientiert sich am musiktheoretischen Konzept der kontrapunktischen Kompositionsweise. Johann Sebastian Bachs Kunst der Fuge wird zum zentralen Bestandteil der Handlung. Die Themen Ohnmacht, Gefangen-Sein, Einwanderung, Heimat, Zugehörigkeit und Verbundenheit sind die Tonarten, auf deren Grundlage sich die Melodien im Text entwickeln. Sie durchlaufen die einzelnen Stimmen, werden in ihrer Umkehrung und auf immer neue Weise miteinander verknüpft.

Wohnopia - Info-Abend

Mittwoch, 27. April 2016 -
17:00 bis 19:00

Das Wohnprojekt "Wohnopia" in der Grolmannstraße lädt alle Interessierten ein sich über die Grundlagen und den Stand des Projektes in gemütlicher Atmosphäre zu informieren und auszutauschen.

Ballstädt #Naziüberfall #Gerichtsprozess #Öffentlichkeit

Mittwoch, 30. März 2016 - 19:00

Seit Dezember 2015 läuft am Erfurter Landgericht der Prozess gegen 15 Personen der rechten Szene Thüringens, die sich wegen eines brutalen Überfalls auf die Kirmesgesellschaft in Ballstädt verantworten müssen.
In der Veranstaltung am 30.03. wird ein Prozessbeobachter einen Überblick über die angeklagten Nazis, ihre AnwältInnen und den bisherigen Prozessverlauf geben. Zudem wollen wir gemeinsam überlegen, was wir zur Unterstützung der Opfer im Prozess tun können und wie eine breitere Öffentlichkeit über den Verlauf informiert werden kann.

Gefördert durch den Lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt
 

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16.April: Nintendo, Sega, XBox & Co. - Spielenachmittag mit Konsole

Samstag, 16. April 2016 -
14:00 bis 22:00

Wir spielen! Am 16.April von 14-22 Uhr stehen Super Nintendo, Wii, Sega und XBox mit diversen Spielen für euch bereit. Einen ganzen Tag lang (alte) Konsolenspiele spielen in der [L50]. Bringt gern eure Spiele mit. 1UP!

Spieleabend

Montag, 25. April 2016 - 19:30

Ob "Siedler", "Concept", "Uno" oder "Manno Monster" - beim gemütlichen Spieleabend in der [L50] stehen jede Menge Spiele zum Ausprobieren bereit: allerhand Neues und Altes mit Würfeln, Karten und Figuren. Oder bringt doch einfach euer Lieblingsspiel mit!

Neu dabei: die Spiele Qwinto, Colt Express, Orléans, Schinderhannes uvm.

Velophil Treff

Montag, 14. März 2016 - 20:00

Für alle Fahrrad-Enthusiast_innen ist der Velophil-Treff der richtige Ort für die eher radelunfreundliche Jahreszeit.
Egal ob Fixie-, Klappi-, BMX-, Downhill- oder Cargo-Bike-Fan: Hier können die Freuden des Radsports, Technik, Touren und Pläne für lustige Rad-Aktivitäten geteilt werden.

"Care Revolution"- Offenes Gruppentreffen

Mittwoch, 2. März 2016 - 20:00

Die Thüringer Care-Revolution-Gruppe stellt sich vor:
Das englische Wort "Care" bezeichnet so verschiedene Dinge wie Fürsorge, sich um andere kümmern, andere pflegen, Sorge tragen etc. Im Deutschen könnte man stattdessen von "Sorgearbeit" oder "Füreinandersorgen" sprechen. Die Feministinnen der zweiten Frauenbewegung haben in den 70er Jahren klar gemacht, dass es sich bei diesen Tätigkeiten um Arbeit handelt, ohne die der Kapitalismus nicht überlebensfähig wäre, die er aber nicht als Arbeit anerkennt. Care-Work wird im Kapitalismus abgewertet, auf Frauen abgewälzt, ignoriert und ausgebeutet.
Seit einigen Jahrzehnten hat sich die Krise von Care-Work weiter verschärft. Immer mehr Frauen gehen einer bezahlten Erwerbsarbeit nach, die staatlichen Sicherungssysteme sind häufig unzureichend ausgebaut, Männer übernehmen noch immer nicht genauso viel Care-Work wie Frauen etc. Die Folgen sind, dass die
lebensnotwendige Fürsorge für sich und andere auf der Strecke bleibt. Menschen werden krank bei dem illusionären Versuch, Erwerbsarbeit und Sorgearbeit unter einen Hut zu bekommen und sorgeabhängige Menschen (wie Alte) sind oft unterversorgt.
Doch es regt sich Widerstand: in Berlin hat sich im Rahmen der Care-Revolution-Aktionskonferenz ein Bündnis gegründet, das die Forderung nach einer Care-Revolution für eine solidarische Gesellschaft verbreiten will. Es gibt mittlerweile verschiedene lokale Gruppen in Deutschland und wir sind die Thüringer Care-Revolution-Gruppe. Wir planen momentan eine mehrtägige Veranstaltungsreihe in Erfurt im Mai und freuen uns über alle, die Lust haben, die Care-Revolution voranzutreiben!
Das nächste Treffen findet am 2.März um 20 Uhr in der Lasallestrasse 50 in Erfurt statt, wir freuen uns auf Euch!

Spieleabend

Mittwoch, 23. März 2016 - 19:30

Ob "Siedler", "Concept", "Uno" oder "Manno Monster" - beim gemütlichen Spieleabend in der [L50] stehen jede Menge Spiele zum Ausprobieren bereit: allerhand Neues und Altes mit Würfeln, Karten und Figuren. Oder bringt doch einfach euer Lieblingsspiel mit!

Abgeschoben - und jetzt? Bericht über die Situation von abgeschobenen Roma/Rromnja

Freitag, 12. Februar 2016 - 19:00

Lesung aus der Broschüre "Abgeschobene Roma in Mazedonien - Juristische, journalistische und medizinische Recherchen", Band 3 zur Situation von Roma in Südosteuropa, von einer Unterstützerin der Kampagne "alle bleiben"
Erfahrungsbericht von Abgeschobenen, die nach Deutschland zurückgekehrt sind und derzeit in Erfurt leben.


Spätestens mit den letzten Asylrechtsverschärfungen bzw. den Deklarierungen südosteuropäischer Länder zu sicheren Herkunftsstaaten hat sich die Abschiebepraxis gegenüber Roma/Rromnja enorm verschärft, so dass sie kaum mehr Aussicht auf die Anerkennung von Asylanträgen haben. Doch die Situation in den Herkunftsländern ist alles andere als sicher, Roma/Rromnja sind Diskriminierungen in allen Lebensbereichen ausgesetzt. Die Massenabschiebungen aus Thüringen der letzten Wochen sind damit eine doppelte Absage an das Recht auf Schutz.
Die Abendveranstaltung soll jene in den Fokus rücken, die von der so genannten Willkommenskultur konsequent ausgeschlossen werden. Dabei wird darüber informiert welchen Bedingungen Roma/Rromnja in ihren Herkunftsländern ausgesetzt und wie sie zu leben oder vielmehr zu überleben gezwungen sind. Im Anschluss wollen wir gemeinsam darüber sprechen, inwiefern eine Unterstützung gegenüber der diskriminierenden Asylpolitik möglich ist.

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