Veranstaltungsreihe: Die DDR-Eigenheimsiedlung iga-Blick in Erfurt

Die iga-Blick-Siedlung am Erfurter Brühler Herrenberg wurde in den 1970er Jahren errichtet und zwar von den Bewohner:innen selbst. Seit 1971 zahlte die DDR eine großzügige finanzielle Förderung an Arbeiterfamilien und kinderreiche Familien für den Bau eines eigenes Hauses. 22 der 45 Häuser wurden gemeinsam von Mitarbeitern des BMK Erfurt (Bau- und Montagekombinat Erfurt) gebaut, die restlichen privat.

Wer durfte ein Haus bauen und wie erhielten sie eine Genehmigung dafür? In zwei Veranstaltungen geht es um den Einfamilienhausbau in der DDR, die Hintergründe zur Entstehung der iga-Blick-Siedlung und die Frage wer sollte und wer durfte bauen.

Rundgang mit dem Planer der iga-Blick-Siedlung Hilmar Ziegenrücker
Wann: Donnerstag, den 15.10.2026, um 18 Uhr
Treffpunkt: iga-Blick Nr. 1, 99092 Erfurt

Zwei Vorträge über den DDR-Eigenheimbau und die Entstehung der
iga-Blick-Siedlung

Wann: Donnerstag, den 22.10.2026, um 19 Uhr
Ort: [L50] Lassallestr. 50, 99086 Erfurt

Mark Escherich, Leiter der Denkmalbehörde Erfurt, gibt eine Einführung über den Bau von DDR-Einfamilienhäusern in Erfurt.

Sabine Blumenthal, Studentin an der FSU Jena, stellt die iga-Blick-Siedlung vor und berichtet von den Ergebnissen ihrer Recherchen für ihre Masterarbeit. Was war der ideologische Hintergrund für den Eigenheimbau in der DDR, wer waren die Adressat:innen und wer hat tatsächlich in der iga-Blick-Siedlung gebaut?

Blick auf die iga-Blick Häuser
Vorderansicht der iga-Blick-Häuser in Erfurt aus dem Jahre 1976. Quelle: Stadtarchiv Erfurt

Luftansicht der Reihenhaussiedlung iga-Blick
Luftansicht der Erfurter iga-Blick-Siedlung aus dem Jahre 1980. Quelle Stadtarchiv Erfurt